dreamer7020s
"Trainerdiskussion darf keine Ausrede sein"
Gelsenkirchen - Mit der Hoffnung auf einen Befreiungsschlag hat Schalke 04 am Dienstag die Reise nach Portugal angetreten.
Nach dem 1:0 im Hinspiel gegen den FC Porto stehen die Chancen gut, am Mittwoch (ab 20.15 Uhr) das Viertelfinale der Champions League zu erreichen.
Doch trotz der guten Ausgangslage ist die Stimmung bei den Königsblauen gedrückt.
Denn nach drei Bundesliga-Niederlagen in Folge steht das Team und vor allem Trainer Mirko Slomka mächtig unter
Trotz Burgfrieden helfen Slomka nur Erfolge
Auch nach dem Burgfrieden mit Präsident Josef Schnusenberg, der den Coach vor dem 0:1 gegen den FC Bayern massiv und öffentlich kritisiert hatte, helfen Slomka nur Erfolge.
Ein Ausscheiden in Porto würde die hausgemachte Diskussion wohl wieder anheizen.
Hoffnungen auf Jones und Rakitic
In diesem Schatten versuchen die Spieler, die Wende herbeizuführen. Dafür sollen vor allem zwei Mittelfeld-Asse sorgen.
Der gegen die Münchner gesperrte und daher schmerzlich vermisste Jermaine Jones als Abräumer und Ivan Rakitic als Ideengeber für die Offensive.
Interesse von Inter Mailand
Der kroatische Nationalspieler, der vor Saisonbeginn vom FC Basel kam, gehört trotz seiner 19 Jahre bereits zu den Schalker Leistungsträgern. Kürzlich hat sogar Inter Mailand Interesse bekundet.
Vor dem Duell in Porto sprach Sport1.de mit Rakitic über die Offerte aus Italien, die Debatte und Slomka und die Marschroute am Mittwoch.
Sport1: Herr Rakitic, gegen Bayern hat Schalke die dritte Bundesliga-Niederlage in Folge kassiert. Leidet darunter das Selbstvertrauen vor der
Partie in Porto?
Ivan Rakitic: Nein, wir sind gefestigt und dürfen jetzt nicht alles schlecht reden. Wir haben gegen eine sehr starke Münchener Mannschaft verloren. Mit ein wenig Glück hätten wir auch ein Unentschieden erreichen können. Wir müssen aus diesem Spiel die richtigen Schlüsse ziehen und gegen Porto Vollgas geben.
Sport1: Was sind denn die richtigen Schlüsse?
Rakitic: Wir müssen sicherlich defensiv stabiler stehen und dürfen nicht mehr so leicht in die Konter laufen. Nach einem Ballverlust müssen wir schneller umschalten. Das gilt natürlich auch für die Offensivspieler. Und wir müssen uns mehr Torchancen erarbeiten.
Sport1: Belastet die Diskussion um Mirko Slomka die Mannschaft zusätzlich?
Rakitic: Natürlich bekommen auch die Spieler diese Dinge mit. Aber das darf uns nicht belasten und auch keine Ausrede sein. Wir müssen uns auf den Fußball konzentrieren. Das ist unser Job. Das Spiel gegen Porto ist für den ganzen Verein unglaublich wichtig.
Sport1: Können Sie denn verstehen, dass Mirko Slomka in Frage gestellt wird?
Rakitic: Die Erwartungen auf Schalke sind zu Recht hoch, deshalb wird das Umfeld schnell unruhig. Am Besten wäre es, wenn wir unsere Spiele gewinnen. Dann ist die Diskussion auch schnell wieder beendet.
Sport1: In Porto wird das sicher schwer. Wie schätzen Sie die Chancen nach dem 1:0-Sieg im Heimspiel ein?
Rakitic: Wir müssen natürlich eine Top-Leistung abrufen und im Vergleich zu den letzten Spielen steigern. Auch ein Quäntchen Glück gehört dazu. Aber das 1:0 im Hinspiel war ein gutes Ergebnis und eröffnet uns alle Chancen.
Sport1: Sie selbst spielen in ihrem ersten Jahr auf Schalke eine starke Saison. Sogar Inter Mailand ist bereits auf Sie aufmerksam geworden und soll den Kontakt hergestellt haben...
Rakitic: Natürlich ehrt mich das Interesse. Inter ist eine große Adresse in Europa. Aber im Moment zählen für mich nur Schalke und das Spiel in Porto.
Das Gespräch führte Jan Große-Geldermann
quelle: sport1
Gelsenkirchen - Mit der Hoffnung auf einen Befreiungsschlag hat Schalke 04 am Dienstag die Reise nach Portugal angetreten.
Nach dem 1:0 im Hinspiel gegen den FC Porto stehen die Chancen gut, am Mittwoch (ab 20.15 Uhr) das Viertelfinale der Champions League zu erreichen.
Doch trotz der guten Ausgangslage ist die Stimmung bei den Königsblauen gedrückt.
Denn nach drei Bundesliga-Niederlagen in Folge steht das Team und vor allem Trainer Mirko Slomka mächtig unter
Trotz Burgfrieden helfen Slomka nur Erfolge
Auch nach dem Burgfrieden mit Präsident Josef Schnusenberg, der den Coach vor dem 0:1 gegen den FC Bayern massiv und öffentlich kritisiert hatte, helfen Slomka nur Erfolge.
Ein Ausscheiden in Porto würde die hausgemachte Diskussion wohl wieder anheizen.
Hoffnungen auf Jones und Rakitic
In diesem Schatten versuchen die Spieler, die Wende herbeizuführen. Dafür sollen vor allem zwei Mittelfeld-Asse sorgen.
Der gegen die Münchner gesperrte und daher schmerzlich vermisste Jermaine Jones als Abräumer und Ivan Rakitic als Ideengeber für die Offensive.
Interesse von Inter Mailand
Der kroatische Nationalspieler, der vor Saisonbeginn vom FC Basel kam, gehört trotz seiner 19 Jahre bereits zu den Schalker Leistungsträgern. Kürzlich hat sogar Inter Mailand Interesse bekundet.
Vor dem Duell in Porto sprach Sport1.de mit Rakitic über die Offerte aus Italien, die Debatte und Slomka und die Marschroute am Mittwoch.
Sport1: Herr Rakitic, gegen Bayern hat Schalke die dritte Bundesliga-Niederlage in Folge kassiert. Leidet darunter das Selbstvertrauen vor der
Partie in Porto?
Ivan Rakitic: Nein, wir sind gefestigt und dürfen jetzt nicht alles schlecht reden. Wir haben gegen eine sehr starke Münchener Mannschaft verloren. Mit ein wenig Glück hätten wir auch ein Unentschieden erreichen können. Wir müssen aus diesem Spiel die richtigen Schlüsse ziehen und gegen Porto Vollgas geben.
Sport1: Was sind denn die richtigen Schlüsse?
Rakitic: Wir müssen sicherlich defensiv stabiler stehen und dürfen nicht mehr so leicht in die Konter laufen. Nach einem Ballverlust müssen wir schneller umschalten. Das gilt natürlich auch für die Offensivspieler. Und wir müssen uns mehr Torchancen erarbeiten.
Sport1: Belastet die Diskussion um Mirko Slomka die Mannschaft zusätzlich?
Rakitic: Natürlich bekommen auch die Spieler diese Dinge mit. Aber das darf uns nicht belasten und auch keine Ausrede sein. Wir müssen uns auf den Fußball konzentrieren. Das ist unser Job. Das Spiel gegen Porto ist für den ganzen Verein unglaublich wichtig.
Sport1: Können Sie denn verstehen, dass Mirko Slomka in Frage gestellt wird?
Rakitic: Die Erwartungen auf Schalke sind zu Recht hoch, deshalb wird das Umfeld schnell unruhig. Am Besten wäre es, wenn wir unsere Spiele gewinnen. Dann ist die Diskussion auch schnell wieder beendet.
Sport1: In Porto wird das sicher schwer. Wie schätzen Sie die Chancen nach dem 1:0-Sieg im Heimspiel ein?
Rakitic: Wir müssen natürlich eine Top-Leistung abrufen und im Vergleich zu den letzten Spielen steigern. Auch ein Quäntchen Glück gehört dazu. Aber das 1:0 im Hinspiel war ein gutes Ergebnis und eröffnet uns alle Chancen.
Sport1: Sie selbst spielen in ihrem ersten Jahr auf Schalke eine starke Saison. Sogar Inter Mailand ist bereits auf Sie aufmerksam geworden und soll den Kontakt hergestellt haben...
Rakitic: Natürlich ehrt mich das Interesse. Inter ist eine große Adresse in Europa. Aber im Moment zählen für mich nur Schalke und das Spiel in Porto.
Das Gespräch führte Jan Große-Geldermann
quelle: sport1